Hauptversammlung am 21.02.2017

Heute möchte ich mal mit dem Ende anfangen. Und zwar mit dem Ende meines Berichts bei der letzten Hauptversammlung am 23.02 2016. Der letzte Satz lautete:  Wir alle hoffen und wünschen, dass das neue Vereinsjahr ebenso erfolgreich verlaufen möge wie das letzte und - als frommer Wunsch zum Schluss  –  dass die Singstunden künftig um Punkt 8 beginnen. Es blieb ein frommer Wunsch. Ich weiß nicht, wie oft Gerhard Noé und Jochen Rummel pünktliches Erscheinen angemahnt haben. Der Erfolg war gleich null. Es geht nicht darum, dass es keine einzige Singstunde in den letzten Jahren gab, in der alle Aktiven versammelt gewesen wären. Wer krank ist, eine Familienfeier oder Urlaub genommen hat, kann natürlich nicht gleichzeitig in der Gemeinschaft singen. Wer aber zum Singen kommt, kann zuhause pünktlich losgehen oder fahren, um hier pünktlich anzukommen. Dass für die Stadtbahn Gleisübergänge mit Schranken verschlossen werden und dadurch die Überquerung um vielleicht mehrere Minuten verzögert wird, ist keine überzeugende Ausrede für ein Zuspätkommen. Die schlechteste Ausrede aber ist die, dass die Singstunde ja sowieso nicht pünktlich anfängt, weil die anderen ja auch zu spät kommen. Da Apelle offenbar nichts nützen, sollte Gerhard einfach - unabhängig von der Zahl der bis dahin Anwesenden – pünktlich um acht  beginnen.

Kommen wir nun aber zu den erfreulichen Begebenheiten im Jahr 2016. Am 28. Juli 2009 haben wir zum ersten Mal in den beiden Leingartener Pflegeheimen gesungen. Das war drei Jahre nach Eröffnung des ASB – Senioren Zentrums am Heuchelberg am 10.April 2006.

Am selben Tag, genau 10 Jahre später, hatte der gemischte Chor - fast in voller Besetzung, wie Josef Staudinger in der HST schrieb – die Ehre, die Geburtstagsfeier des Heimes musikalisch zu umrahmen. Musikalisch weiter ging es dann im Juni – aber nicht für den gemischten Chor oder den TONITUS – sondern für die WAKADUDELS und die HEARTSOUNDS bei „ Kids & Teens in Concert“ am 12.06.2016 in Meimsheim. Die Alten labten sich lieber am Wein nach einem Alibi-Fußmarsch auf den Heuchelberg unter Führung und Leitung unseres choreigenen Weinerlebnisführers Volker Thunich.

Abgesehen davon, dass dienstags gesungen wurde, war das erste Halbjahr 2016 in Windeseile rum und wurde wie in fast jedem Jahr in Hartmut Hoffmanns Remise fröhlich verabschiedet.

Bevor die Chorproben dann im September wieder aufgenommen wurden, hatten Chorleiter und Vorstand ernsthafte und konkrete Überlegungen für die anstehenden Projekte angestellt. Zunächst für das Musical „Peter Pan – Fliege deinen Traum“ im Mai und dann für das – scheinbar noch in weiter Ferne liegende – Konzert zu Gerhards 50-jährigem Dirigentenjubiläum im Frühjahr 2018. Im zweiten Teil dieses Konzerts soll das „Sacred Concert“ von Duke Ellington erklingen. Der gemischte Chor hatte schon mal in die „Freedom Suite“ reingehört und sie auch angesungen. Für den TONITUS gab es dann ein paar Zusatzproben, damit am 06.November der Beitrag zu dem Konzert der „jungen“ Chöre im Zabergäu-Sängerbund – nämlich eben diese „Freedom Suite“ – den qualitativen Ansprüchen des Meisters genügen konnte. Tat er natürlich nicht; aber die Benotung war weit besser als „genügend“. Die Aussage in der Heilbronner Stimme vom 08. November:„die Leingartener Teilnehmer hatten eine unglaubliche Variationsbreite in der Dynamik.“  muss man nicht kommentieren. Aber ungeachtet dessen waren wir gut!

Normalerweise singt er im Tenor. Am 26. November ließ er den Chor singen. Siegfried Schulz feierte an diesem Tag seine goldene Hochzeit im „Alten Bahnhof“ und der fast vollständig angetretene Chor brachte ihm ein Jubiläumsständchen, bei dem Siegfried nicht mitzusingen brauchte. Hat er aber wohl doch getan.

Einen Tag später durfte der gemischte Chor beim Adventskonzert der Musikvereinigung Leingarten in der Lorenzkirche zusammen mit dem Akkordeonorchester das Medley: „The Spirit of Christmas“ von Jakob de Haan singen.

Die letzte Pflichtaufgabe im alten Jahr konnte der Chor bei der Altenfeier  der Gemeinde Leingarten am 04. Dezember erfüllen. Ob der Auftritt allerdings auch gelungen wäre, wenn alle eingeladenen Berechtigten (Stichwort 70+) im Parkett und nicht auf der Bühne gestanden hätte, wollen wir mal dahin gestellt sein lassen.

Am 13. Dezember nahmen wir dann bei einem leckeren Essen im „Paradies“ Abschied vom alten Jahr. Aber nur vom alten Kalenderjahr. Denn da war ja noch was! Unsere Vizedirigentin Ursula Bopp feierte am 21. Januar ihren 60. Geburtstag. Aber nicht etwa wie normale Menschen mit Speis und Trank sowie viel schönen Reden, sondern mit einer Messe im Rahmen eines Gottesdienstes zu Beginn einer ökumenischen Bibelwoche. Ein 100-köpfiger Chor – selbstverständlich unter der Stabführung von Ursel – zelebrierte die „Missa Lumen“ von Lorenz Maierhofer in der Kirche „St. Lioba“. Den musikalischen Schlusspunkt setzte der Liederkranz mit der Komposition „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Und dann gab es doch noch etwas zu essen und zu trinken.

 

Und zum Schluss darf ich noch mal an den Anfang meiner Ausführungen erinnern und mich mit Euch auf einen pünktlichen Beginn der Singstunde am kommenden Dienstag freuen.

Bericht im Amtsblatt

Wesentlich mehr Mitglieder als bei anderen Vereinen üblich konnte der 1. Vorsitzende Jochen Rummel am 21. Februar im Saal des Alten Bahnhofs zur Jahreshauptversammlung 2017 willkommen heißen. Einer traurigen Pflicht genügend gedachten die Anwesenden der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Otto Dunges, Manfred Frank, Josef Rückert, Willi Frankenreiter, Richard Wenninger und Claus Dolch.

Zur Mitgliederentwicklung merkte Jochen Rummel positiv an, dass das Durchschnittsalter im Chor leicht gesunken sei, bedauerlicherweise aber auch die Zahl der Mitglieder. Für das neue Vereinsjahr listete er eine Reihe von Veranstaltungen auf, von denen die Wakadudels und die Heartsounds die Wichtigste mit dem Musical: „Peter Pan“ am 06. und 07. Mai auf die Bühne bringen werden. Weitere Termine sind die Teilnahme an einem Erntebittgottesdienst der evangelischen Kirche Schluchtern, an der „Kultur auf dem Marktplatz“ im Juli, am "Käsritt" Anfang September, sowie am Volkstrauertag.

Schriftführer Bernhard Bertram fasste die Ereignisse des vergangenen Jahres humorvoll zusammen und Kassiererin Gabriela Brand gab einen umfassenden Überblick über ihre Arbeit, die Kassenprüfer Wolfgang Betz als einwandfrei lobte und die die Versammlung mit einer einstimmigen Entlastung honorierte.

Sabine Birkle berichtete über die Aktivitäten im Jugendbereich mit Schwerpunkt der Vorbereitungen zu „Peter Pan“.

Chorleiter Gerhard Noé lobte die erfolgreiche Arbeit mit dem Sängernachwuchs, die nach wie vor großen Spaß mache und mahnte gleichzeitig mehr Disziplin bei den „Alten“ an – mit Blick auf das geplante große Konzert zu seinem 50. Dirigentenjubiläum im Frühjahr 2018.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Jochen Rummel als 1. Vorsitzender und Gabriela Brand als Kassiererin für die nächsten zwei Jahre einstimmig bestätigt. Auch die bisherigen Beiräte wurden ebenfalls ohne Gegenstimme für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Geehrt wurden Manfred Lohrig für 40 Jahre und Helmut Neutz für 25 Jahre Vereinstreue. Sie erhielten ebenso wie Christine Holzmann für ununterbrochenen Singstundenbesuch ein graviertes Weinglas.

 

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